Farblooks: Mal dir die Welt, wie sie dir gefällt!

Jeder Fotograf, der seine Bildlooks aktiv in Photoshop gestaltet, steht mindestens einmal pro Session vor der Frage: Herbst, Sommer oder Frühling? Und damit ist eins gemeint: Die Farbe der Blätter.

Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, warum wir für viele Bilder oftmals einen eher uncharmanten spätsommerlichen Look wählen: Ausgedorrtes, gelbes Gras, starke Kontraste, ein gelblicher Schleier am Himmel und manchmal rundet ein leichter Sephialook das Ganze noch ab. Ich habe heraus gefunden, dass dies scheinbar viel mit unseren aktuellen Sehgewohnheiten zu tun hat. Es lässt sich nicht leugnen, dass Sonnenuntergangsbilder einen gewissen Hype in der Pferdefotoszene haben. Das, was man häufig konsumiert, ankert sich schnell im Kopf als eine Art Ideal fest und vielleicht leitet einen das unterbewusst dazu, dies in seinen Fotos umsetzen zu wollen. Mir ging es sehr häufig ziemlich ähnlich.Weiterlesen


Eine Frage der Ethik: Wann breche ich ein Shooting ab?

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag als kürzester Artikel aller Zeiten in die Geschichtsbücher meines Archivs eingehen, denn er besteht nur aus einem Satz:

Wenn der Kunde nicht korrekt mit seinem Tier umgeht, packe ich meine Sachen und gehe.

Okay, okay – so einfach ist es leider nicht. Wie also definieren wir korrekten Umgang und wo liegen seine Grenzen? Was ist Grauzone, was ein absolutes No Go?Weiterlesen


Making Of: Queen of the Castle | WDR Fernseh-Beitrag

Im April hat mich eine besonders erfreuliche Nachricht erreicht. Vor knapp zwei Jahren wurde ich bereits für einen TV-Bericht von einem Team des WDR begleitet. Nun wurde ich erneut vom selben Team kontaktiert und sie schlugen vor, einen neuen Beitrag zu drehen. Diesmal sollte es um die landesweite Ausstrahlung in der Lokalzeit am Samstag gehen.Weiterlesen


Wildpferde in Bosnien (III.)

Dies ist der abschließende (dritte) Teil meines Reiseberichts.
Die anderen Teile findest du hier: Teil 1Teil 2

Der nächste Tag zeigte sich regnerisch und der Wind pfiff durch die Türen des alten Jeeps, in dem wir fuhren. Immer wieder wurde unsere Sicht von tief hängenden Wolken getrübt. Die Pferde haben ihren gestrigen Standort verlassen und waren nirgends zu sehen. Wir fuhren umher, über Stock und Stein, abseits der festen Wege und fanden trotzdem kein einziges Wildpferd. Fast unmöglich schien es uns, dass sie über Nacht so eine weite Strecke zurück gelegt haben. Wieso sollten sie das tun, wenn doch alles dort war, was sie brauchten?
Immer wieder stiegen die Ranger aus und hielten Rücksprache, suchten mit dem Fernglas den Horizont ab und schlugen neue Richtungen ein.Weiterlesen



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