Beautyretusche am Pferd: Was ist angemessen?

Wenn es um die Bildbearbeitung in der Tierfotografie geht, scheiden sich oftmals die Geister. Natürlichkeit trifft auf Inszenierung und es ist schwierig für sich zu entscheiden, wie viel digitale Einmischung in das Bildmaterial vertretbar ist. Meine Intention in der Umsetzung eines Fotos ist, das Pferd in seinen intensivsten Momenten so abzulichten, so dass man sein individuelles Wesen in seiner natürlichen Vollkommenheit sieht. Dies bedeutet auch, das ich ähnlich wie in der Peoplefotografie eine Beautyretusche an meinen Models durchführe. Hier stellt sich die Frage: Welche Macke entferne ich und welche Narbe lasse ich stehen? Und warum mache ich das eigentlich?Weiterlesen


Farblooks: Mal dir die Welt, wie sie dir gefällt!

Jeder Fotograf, der seine Bildlooks aktiv in Photoshop gestaltet, steht mindestens einmal pro Session vor der Frage: Herbst, Sommer oder Frühling? Und damit ist eins gemeint: Die Farbe der Blätter.

Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, warum wir für viele Bilder oftmals einen eher uncharmanten spätsommerlichen Look wählen: Ausgedorrtes, gelbes Gras, starke Kontraste, ein gelblicher Schleier am Himmel und manchmal rundet ein leichter Sephialook das Ganze noch ab. Ich habe heraus gefunden, dass dies scheinbar viel mit unseren aktuellen Sehgewohnheiten zu tun hat. Es lässt sich nicht leugnen, dass Sonnenuntergangsbilder einen gewissen Hype in der Pferdefotoszene haben. Das, was man häufig konsumiert, ankert sich schnell im Kopf als eine Art Ideal fest und vielleicht leitet einen das unterbewusst dazu, dies in seinen Fotos umsetzen zu wollen. Mir ging es sehr häufig ziemlich ähnlich.Weiterlesen


Step by Step: Die Entstehung des Donnerpegasus

Erstmal ist da nur die Idee und wenn diese Formen annimmt, erschreckt man schon mal über sich selbst. Wieso zum Teufel musste es ausgerechnet ein schwarzer Pegasus auf einem Berg sein? Und dann fiel es mir wieder ein: Weil ich Herausforderungen mag und weil ich es schätze, über mich selbst hinaus zu wachsen.
Ihr glaubt ja gar nicht, wie oft ich dieses Bild verflucht habe. Wie viele Skizzen es vorher gab, wie viele mögliche Pferde ich freigestellt habe, nur um dann alles wieder zu verwerfen. Letztendlich bin ich aber auch ein bisschen stolz auf mich und auf das Endergebnis. Denn im Gegensatz zum letzten Tale of the Month habe ich kein reines Bild ausgearbeitet, sondern eine Vielzahl von Bildern zu einem Composing zusammen gefügt. Klingt einfach, ist es aber nicht. Besonders nicht, wenn man so ein detailverliebter Perfektionist ist, wie ich einer bin. Weiterlesen


Zwischen Himmel und Erde

“I am a being of heaven and earth, of thunder and lightning, of rain and wind, of the galaxies.”
King of Thunder

Mit jedem frischen Luftzug, der sich seinen Weg durch den Körper sucht, fühlt Eldor mehr Energie in sich auflodern. Der eisige Hauch der um seine feinen Mähne weht umhüllt sanft die einzelnen Federn und lässt sie für einen Sekundenbruchteil erzittern. Er beginnt, den Kopf zu recken und aus seiner Trance aufzuwachen, spürt wie er Zentimeter für Zentimeter die Kontrolle über seinen Körper wieder erlangt. Noch einmal holt Eldor tief Luft und genießt das frostige Gefühl in seinem Hals, das sofort von innerer Wärme umschlossen wird. Weiterlesen


Step by Step: Vom Schimmel zum Einhorn

Ich habe es euch versprochen: Ein Vorher-Nachher Vergleich zu “Magical Touch“. Normalerweise überlege ich immer bevor ich zur Kamera greife, was ich eigentlich fotografieren bzw. darstellen möchte. Das gehört zu meinen Grundprinzipien, nicht einfach drauf zu halten. Hier konnte ich meinen eigenen Regeln nicht ganz treu bleiben, habe aber das Beste draus gemacht.Weiterlesen


Magical Touch

Das Laub raschelt unter meinen Füßen und mischt sich in der späten Abenddämmerung unter das gedämpfte Zwitschern weniger Vögel. Während ich einen kleinen Spaziergang durch den nahe gelegenen Wald unternehme um den Kopf etwas frei zu kriegen, atme ich tief ein und stelle erfreut fest, dass die Luft nach frischem Kaminholz riecht. Als ich den laubgepflasterten Weg entlang laufe beschleicht mich ein Gefühl, das mich am heutigen Tag bereits öfter verfolgt hat. Etwas ist heute anders und ich kann einfach nicht beschreiben, was.Weiterlesen



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