7 Tipps für bessere Pferdefotos

Was macht die Pferdefotografie so besonders? In den meisten Fällen lieben wir das, was wir fotografieren. Aber irgendwann reicht Begeisterung für das Motiv nicht mehr aus und wir stoßen an unsere technischen so wie kreativen Grenzen.
Ich bin kein Technikfreak und habe meine Karriere autodidaktisch aufgebaut. Kürzlich wurde ich zum zweiten Mal unter die “Top 10 der Fotografen in der Welt der Pferde” gewählt und es wird Zeit, dass ich dir aus meiner Perspektive erkläre, was ein gutes Pferdefoto für mich ausmacht. Hier habe ich dir 7 Tipps aufgelistet, die dir helfen, deinen Blickwinkel zu erweitern und das beste aus dem Motiv herauszuholen. Viel Spaß!
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Farblooks: Mal dir die Welt, wie sie dir gefällt!

Jeder Fotograf, der seine Bildlooks aktiv in Photoshop gestaltet, steht mindestens einmal pro Session vor der Frage: Herbst, Sommer oder Frühling? Und damit ist eins gemeint: Die Farbe der Blätter.

Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, warum wir für viele Bilder oftmals einen eher uncharmanten spätsommerlichen Look wählen: Ausgedorrtes, gelbes Gras, starke Kontraste, ein gelblicher Schleier am Himmel und manchmal rundet ein leichter Sephialook das Ganze noch ab. Ich habe heraus gefunden, dass dies scheinbar viel mit unseren aktuellen Sehgewohnheiten zu tun hat. Es lässt sich nicht leugnen, dass Sonnenuntergangsbilder einen gewissen Hype in der Pferdefotoszene haben. Das, was man häufig konsumiert, ankert sich schnell im Kopf als eine Art Ideal fest und vielleicht leitet einen das unterbewusst dazu, dies in seinen Fotos umsetzen zu wollen. Mir ging es sehr häufig ziemlich ähnlich.Weiterlesen


Eine Frage der Ethik: Wann breche ich ein Shooting ab?

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag als kürzester Artikel aller Zeiten in die Geschichtsbücher meines Archivs eingehen, denn er besteht nur aus einem Satz:

Wenn der Kunde nicht korrekt mit seinem Tier umgeht, packe ich meine Sachen und gehe.

Okay, okay – so einfach ist es leider nicht. Wie also definieren wir korrekten Umgang und wo liegen seine Grenzen? Was ist Grauzone, was ein absolutes No Go?Weiterlesen


Technik vs. Gefühle

Vor einiger Zeit habe ich meiner Community die Frage gestellt, was für sie wichtiger ist: Technische Perfektion oder die reine Bildaussage.
Als Fotograf beschäftigt man sich notgedrungen mehrmals während seiner Karriere mit dieser Frage. Das erste Mal tritt dieser Gedanke wohl auf, wenn man als Hobbyfotograf seine ersten eigenen Fotos betrachtet. Entweder gefällt einem die Lichtsituation, die man eingefangen hat und man ist so fasziniert von dieser, das man das Motiv nicht mehr objektiv betrachten kann. Oder man ist so gebannt von dem abgebildeten Moment, dass man über technische Mängel hinwegblickt.

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Step by Step: Vom Schimmel zum Einhorn

Ich habe es euch versprochen: Ein Vorher-Nachher Vergleich zu “Magical Touch“. Normalerweise überlege ich immer bevor ich zur Kamera greife, was ich eigentlich fotografieren bzw. darstellen möchte. Das gehört zu meinen Grundprinzipien, nicht einfach drauf zu halten. Hier konnte ich meinen eigenen Regeln nicht ganz treu bleiben, habe aber das Beste draus gemacht.Weiterlesen



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